RFID Reader
Ein Unternehmen, dass ein RFID System für die Sicherheit oder für die Warenerfassung installieren möchte (kann genauso gut auch ein Privatmann sein, der sein Grundstück bzw. Haus sichern möchte) fragt sich natürlich welche Art von RFID System er benötigt. Der Rat der Experten ist in diesem Fall gefragt. Einfach ein RFID System blind kaufen geht nicht so.
Hierzu bedarf es schon einer gewissen Abwägung der Vor- und der Nachteile der jeweiligen RFID Systeme. Ein sehr wichtiges Kriterium für die Auswahl von RFID Systemen ist das Frequenzband, auf dem der RFID Reader, also das Schreib- und/oder Lesegerät mit dem RFID Transponder kommunizieren soll. Hier muss vor allem darauf geachtet werden, dass das gewählte RFID System nicht von anderen Funksystemen gestört bzw. beeinflusst wird. Ebenfalls ist natürlich darauf zu achten, dass andere Systeme nicht durch das RFID System beeinträchtigt werden von ihrer Funktion her. Von vorneherein wissenswert für den Verbraucher ist daher: RFID Systeme arbeiten meist auf den sogenannten ISM-Frequenzbändern. ISM bedeutet Industrial, Scientifical, Medical. Diese Frequenzbänder sind vor allem für Anwendungen für die Bereiche Industrie, Wissenschaft und Medizin reserviert.
Wer sich näher mit dieser Thematik befasst, der wird schnell feststellen, dass es hinsichtlich der verschiedenen Frequenzbänder Vor- und auch Nachteile gibt. Die sogenannte Low Frequency arbeitet beispielsweise im 100-135 kHz Bereich. Der Vorteil ist hier, dass dieses für die verschiedenen Bauformen bzw. Baugrößen der RFID Transpondern geeignet ist. Obendrein hat diese Frequenz auch eine gute Durchdringung durch nichtmetallische Gegenständen, Wasser und organisches Gewebe. Auch ist es unempfindlich gegen metallische Umgebungseinflüsse und – dieses Frequenzband ist weltweit verfügbar.
Autor: sthomacher
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