Holzkohle oder Gas?
Die klassische Art, am Samstagabend mit Freunden eine Grillparty zu veranstalten, funktioniert am besten mit einem Holzkohlegrill. Diese Methode ist bewährt, jeder kennt sie und jeder kommt auch damit zurecht. Brennmaterial für den Holzkohlegrill gibt es für wenig Geld an jeder Tankstelle, in jedem Baumarkt und in jedem Supermarkt zu kaufen. Holzkohle gibt es auch schon in kleinen Säcken mit 1,5 oder 2 kg Gewicht, sodass sie auch leicht transportiert werden kann. Sie kann sogar auf das Fahrrad gepackt werden, wenn gerade kein Auto zum Einkaufen bereit steht. Der Holzkohlegrill muss zwar mit ausreichend Holzkohle gefüttert werden, damit das Feuer auch richtig brennt und eine brauchbare Glut entsteht, aber für ein einziges Mal Grillen im Holzkohlegrill ist ein kleiner Sack Holzkohle durchaus ausreichend. Völlig anders funktioniert dagegen ein Gasgrill. Man benötigt dazu selbstverständlich Gas, das es in Flaschen zu kaufen gibt. Die Verbindung zwischen Gasgrill Brenner und Gasflasche wird mittels Schlauch und diverser Anschlüsse hergestellt, die es als Zubehör zum Gasgrill zu kaufen gibt. Es gibt verschiedene Ausführungen, die sich u.a. auch in der stufenweisen Regelung des Brenners unterscheiden. Grillen auf dem Gasgrill ähnelt mehr einem Garvorgang, aber das Grillgut schmeckt genauso gut. Beim Grillvorgang wird das Grillgut normalerweise abgedeckt. Durch die Besonderheit der Technik entstehen beim Grillen mit Gasgrill keine Dämpfe. Die Rauchentwicklung bleibt aus, die beim Grillen mit Holzkohlegrill häufig zu Ärger mit der Nachbarschaft führt. Ob Grillen mit einem Gasgrill gesünder ist, als die herkömmliche Holzkohlenvariante, ist eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Es gibt aber Menschen, die genau aus diesem Grund nur auf einem Gasgrill grillen. Aber schmecken wird es überall gut.
Autor: Schossig
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