Kaltgang-Einhausung

Unter dem Begriff Kaltgang-Einhausung versteht man eine Maßnahme, die in einem Rechenzentrum in einem Unternehmen ergriffen werden muss, damit die Kühlung dieses hochtechnischen Gerätes auch garantiert werden kann, und zwar ganz im Sinne der Green IT.

Durch diese Vorrichtung wird eine strikte Trennung von Warmluft- und der Kaltluftbereiche erreicht. Und eben diese Abscheidung des sogenannten Kaltgangs von dem sogenannten Warmgang wird dann über eine derartige Einhausung vorgenommen, und zwar über die die im Kaltgang vorhandenen Racks mit Aluminiumprofilen, sowie den festen Decken- und Wandplatten. Alternativ kann man aber auch einen aus Kunststoff bestehenden Vorhang über den Kaltgang ziehen. Wie ein derartiger Kaltgang bzw. eine Einhausung aufgebaut sein muss, das ist in den Leitlinien für “energieeffiziente Rechenzentren der BITKOM” festgelegt, aber auch in den Richtlinien, die im “Best Practices für eine Kühlungsoptimierung im Datacenter” festgehalten sind.

Der Unterschied zwischen dem Kaltgang und dem Warmgang kann bis zu 15 Grad betragen. Es genügt allerdings, dass die Umgebungstemperatur in diesen Bereichen ca. 22 Grad beträgt. Ideal ist allerdings, wenn die – in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und den baulichen bzw. räumlichen Gegebenheiten und der Größe des Raums bzw. der Recheneinheit die Kühlleistung von einer derartigen Anlage durch die Einhausung um bis zu 35 Prozent reduziert werden kann.

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2010-06-16

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