Basteln als Hobbie
Bei Origami handelt es sich um die Kunst des Papierfaltens. Aus meist einem einzigen quadratischen Blatt Papier entstehen durch das Falten 2- oder 3-dimensionale Objekte. Dies können Tiere, Gegenstände und auch geometrische Körper sein. Schere und Klebstoff benötigt man hierzu nicht. Diese Art des Basteln betreibt man schon sehr lange, und zwar schon vor der Erfindung des Papiers (und das war von rund 2100 Jahren in China). Origami wurde damals eben mit Stoffen und anderen Materialien gefaltet. Als dann um 583 n. Chr. Papier durch chinesische Shaolin Mönche nach Japan gebracht wurden, dort wo das Papierfalten in der Muromachi-Zeit später dann seine Blüte erlebte und dann noch einmal in der Edo-Zeit, wurde dann auch nach Europa verbreitet. Basteln mit Kindern macht besonders viel Spaß.
Die traditionellen Modelle, die auch noch häufig verwendet werden, sind der Kranich und der Pajarita. Für innovative Modelle war vor allem der Japaner Akira Yoshizawa verantwortlich.
Zusammen mit Samuel Randlett entwickelte dieser ein System aus einfachen systematischen Zeichnungen. Daraus wurden Faltanleitungen erstellt, die allgemein verständlich waren und auch heute noch verwendet werden. Und die Entwicklung von neuen Vorlagen hat noch immer nicht aufgehört. Diese Art zu Basteln wurde in Übrigen auch inzwischen Gegenstand von mathematische Forschungen. So beschäftigte sich zum Beispiel Erik Demaine vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) damit.
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